Auf
dem Paarl Berg gibt es einen kleinen botanischen Garten, in dem man
einige einheimische Pflanzen bewundern kann. Leider haben wir gefunden,
dass er etwas vernachlässigt wurde.
Von hier aus gehen wir spazieren, auf die Paarl Rocks. Das
sind
vier große runde Granitfelsen, die sich auf dem Paarlberg befinden.
Zwischen den vielen Sandstein-Gebirgen in der Gegend ist das mal was
besonderes. Diese Felsen haben auch eine hohe natürliche Radioaktivität.
Wir gehen den kürzeren Weg nach oben, der steiler ist und zwischen
einigen Felsen hindurch führt.
So ist das in Afrika, da muss man sich den Weg selbst freiräumen von
den vielen großen Steinen, die im Weg liegen.
Das ist harte Arbeit!
Den rollt Katja für uns schnell aus dem Weg.
Dann sind wir oben auf dem "Paarl Rock" und können runter gucken!
...und
auf der Kanone reiten. Von dem höchsen Punkt dieses Berges aus kann man
bis nach Kapstadt sehen. Früher wurde die Kanone abgeschossen um den
Bewohnern von Paarl mitzuteilen, dass ein Schiff in Kapstadt gesichtet
wurde. Das
heißt: es gibt Besuch!
Wir machen eine Pause. Da gibt es leider nicht viel Schatten zur
Auswahl...
Klettern
mit Richard. Für ihn sind die Felsen noch viel größer als für uns große
Erwachsene. Es gibt auch viele Kletterrouten für die großen Kletterer
auf diesem Berg. Das Klettern auf Granit ist deutlich anders als im
Sandstein. Dort hat man meist schöne Griffe und Tritte in den
unregelmäßigen Felswänden, hier sind die Wände flach und man klebt (nur
durch Reibung) wie Spiderman an der Wand!
Noch mehr Schatten gefunden. Hier passen wir alle rein.
Dann
geht es weiter nach oben, auf den "Bretagne Rock". Und der im
Hintergrund heißt "Gordon's Rock", wenn man da hoch will, muss man
klettern!
Hm,
da hat es wohl mal gebrannt, so schwarz wie das ist. Was man da sieht
ist übrigens ein "Dam" (damit ist der See gemeint...), so nennt man das
hier.
Hier gibt es wieder ein paar Hindernisse zu überwinden.
Eine Pfütze auf dem Berg und im Hintergrund sieht man den Ort Paarl und
dahinter die Drakenstein Berge.
Und wieder runter. Auf dem Granit lässt es sich auch gut barfuß laufen
:-).
Diesmal nehmen wir den bequemeren Weg, der dafür etwas länger ist.
Da kann Richard schön schlafen.
Der
Weg führt jetzt durch den botanischen Garten. Hier finden wir eine
Königsprotea, die Nationalblume von Südafrika. Es gibt viele
Proteen-Arten, die zu den Gewächsen des Fynbos gehören.
Dies
ist eine Namaqualand Daisy. Namaqualand liegt im Nordwesten Südafrikas
und ist eine sehr trockene Gegend. Im Frühling wir das braune Land auf
einmal ganz bunt, weil dort überall diese Blumen wachsen, in
verschiedenen Farben. Diese "Wüstenblüte" ist auch eine von Südafrikas
Touristenattraktionen.
Dann sind wir wieder unten und Richard ist auch wieder wach.
Auf dem Weg nach Hause besuchen wir noch ein paar Löwen.
Hier
wohnen Löwen, die von Menschen misshandelt wurden (zum Beispiel einem
Zirkus gehörten und nur einen kleinen Käfig hatten). Diese Löwen haben
keine Chance alleine zu überleben, da sie das nie gelernt haben. Hier
kümmert man sich um sie!
Löwenkuscheln!
Löwen sehen weich und kuschelig aus, mit ihren großen Tatzen und dem
vielen Fell.
Da sollte man nicht vergessen, dass diese Zähne sehr gefährlich sein
können!