Nach
einem Ruhetag, an dem wir uns am Strand etwas von den bisherigen
Ausflügen erholt haben, haben wir eine mehrtägige Reise in Richtung
Garden Route unternommen.
Noch ein letzter Check am Auto, immerhin ist es eine weite Strecke.
Und
alle Sachen eingepackt. Für uns vier hat der Platz im Kofferraum gut
gereicht. Wir konnten auch die Verdeckklappe dran lassen, die unser
Gepäck von außen unsichtbar gemacht hat. Das verringert die Chance,
dass jemand in das Auto einbricht, wesentlich. Wenn's keiner sieht,
klaut's auch keiner.
Dann kann es los gehen!
Weil
es gestern am Strand in Gordon's Bay so schön war, wollen wir uns auch
heute eine Weile dort aufhalten. Man kann über die False Bay gucken und
sieht die Berge in der Ferne: ganz rechts ist der spitze "Devil's Peak"
und gleich links daneben der Tafelberg (sieht von der Seite nicht ganz
so flach aus, wie von vorne).
Kerstin am Strand
Richard am Strand
Katja am Strand
Wilfried am Strand
Wir
haben einen schönen Platz im Schatten unter einem Baum gefunden. Das
ist auch gut so, denn die Sonne ist hier viel agressiver als in
Deutschland.
Aber das Wasser ist kalt!
Nachdem
sich Richard ordentlich ausgetobt hat, geht es weiter nach Hermanus.
Die Straße folgt dem kurvigen Verlauf der Küste: rechts das Meer und
links die Berge.
In Hermanus angekommen, gehen wir spazieren und finden:
...ein Dassie! Mitten unter den Leuten hockt es und frisst die Blüten
von einem Busch und lässt sich dann sogar füttern.
Dann
verschwindet es irgendwann in die Büsche. Aber eigentlich sind wir ja
gekommen um Wale (den 'Southern Right Whale') zu sehen. Hier in
Hermanus halten sie sich
in den Winter- und Frühlingsmonaten besonders gerne auf, da muss man
nicht lange warten um einen zu
entdecken. Im Sommer sind sie weiter im Süden um sich am Krill zu
sättigen.
Hier
springt einer aus dem Wasser. Leider ein bisschen weit weg, aber
trotzdem noch in Reichweite der Kamera. Wir sehen auch einen Wal, neben
dem noch ein kleiner schwimmt. Das sind Mutter und Kind. Die sind ein
bisschen näher an uns dran, aber springen wollen sie leider nicht.
Wenn ein Wal so seine Schwanzflosse aus dem Wasser hält, nennt man das
"sailing" (ein segelnder Wal also).
Nachdem
wir den Walen genug zugeguckt haben, gehen wir weiter und suchen unsere
Unterkunft. Später finden wir ein nettes Restaurant, das traditionelle
Boerekos (Burenessen) und Pineapplebeer (Ananas-Bier) anbietet.