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2009-10-19

Gordon's Bay, Hermanus

Nach einem Ruhetag, an dem wir uns am Strand etwas von den bisherigen Ausflügen erholt haben, haben wir eine mehrtägige Reise in Richtung Garden Route unternommen.



Noch ein letzter Check am Auto, immerhin ist es eine weite Strecke.



Und alle Sachen eingepackt. Für uns vier hat der Platz im Kofferraum gut gereicht. Wir konnten auch die Verdeckklappe dran lassen, die unser Gepäck von außen unsichtbar gemacht hat. Das verringert die Chance, dass jemand in das Auto einbricht, wesentlich. Wenn's keiner sieht, klaut's auch keiner.
Dann kann es los gehen!



Weil es gestern am Strand in Gordon's Bay so schön war, wollen wir uns auch heute eine Weile dort aufhalten. Man kann über die False Bay gucken und sieht die Berge in der Ferne: ganz rechts ist der spitze "Devil's Peak" und gleich links daneben der Tafelberg (sieht von der Seite nicht ganz so flach aus, wie von vorne).



Kerstin am Strand



Richard am Strand



Katja am Strand



Wilfried am Strand



Wir haben einen schönen Platz im Schatten unter einem Baum gefunden. Das ist auch gut so, denn die Sonne ist hier viel agressiver als in Deutschland.



Aber das Wasser ist kalt!



Nachdem sich Richard ordentlich ausgetobt hat, geht es weiter nach Hermanus. Die Straße folgt dem kurvigen Verlauf der Küste: rechts das Meer und links die Berge.
In Hermanus angekommen, gehen wir spazieren und finden:



...ein Dassie! Mitten unter den Leuten hockt es und frisst die Blüten von einem Busch und lässt sich dann sogar füttern.



Dann verschwindet es irgendwann in die Büsche. Aber eigentlich sind wir ja gekommen um Wale (den 'Southern Right Whale') zu sehen. Hier in Hermanus halten sie sich in den Winter- und Frühlingsmonaten besonders gerne auf, da muss man nicht lange warten um einen zu entdecken. Im Sommer sind sie weiter im Süden um sich am Krill zu sättigen.



Hier springt einer aus dem Wasser. Leider ein bisschen weit weg, aber trotzdem noch in Reichweite der Kamera. Wir sehen auch einen Wal, neben dem noch ein kleiner schwimmt. Das sind Mutter und Kind. Die sind ein bisschen näher an uns dran, aber springen wollen sie leider nicht.



Wenn ein Wal so seine Schwanzflosse aus dem Wasser hält, nennt man das "sailing" (ein segelnder Wal also).

Nachdem wir den Walen genug zugeguckt haben, gehen wir weiter und suchen unsere Unterkunft. Später finden wir ein nettes Restaurant, das traditionelle Boerekos (Burenessen) und Pineapplebeer (Ananas-Bier) anbietet.


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