Nach
einer langen Fahrt mit einer Kaffee-und-Kuchen-Pause in Heidelberg,
kommen wir endlich in Wilderness an und gehen erstmal an den Strand.
Wir übernachten im "Beach House Backpackers", eine Art
Jugendherberge, die nicht weit weg vom Strand liegt.
Frühstück am nächsten Morgen.
Richard mit seiner Piratenkette.
Im
Hintergrund kann man einen Tunnel sehen, durch den vor ein paar Jahren
noch ein Dampfzug gefahren ist - der "Outeniqua Choo-Tjoe". Dann gab es
mal ein Unwetter, bei dem die
Schienen an vielen Stellen unbrauchbar wurden (unterspült und unter
Erdrutschen begraben). Seitdem fährt der Zug nicht mehr.
Wir
haben von einer sehr schönen Paddeltour gehört, die man in Wilderness
machen kann. Also leihen wir uns Boote aus und paddeln den Touw River
rauf.
Nach 2,5 km müssen wir anlegen und die Boote an Land ziehen. Von hier
geht es
zu Fuß weiter.
Alle Boote geparkt, dann kann es losgehen.
Der
Weg führt durch den Urwald weiter den Fluß entlang, bis man nach 2
km einen
Wasserfall erreicht. Den größten Teil des Weges läuft man auf einem
Brettersteg.
Da ist der Wasserfall! Klettert man noch die Felsen hoch, findet man...
...noch einen zweiten Wasserfall.
Under
den Wasserfällen fließt das Wasser weiter und kommt dann irgendwann an
unseren Booten vorbei. Da hinten zwischen den Felsen, kann man auch
schön schwimmen gehen. Man kann auch gut die typische dunkle Farbe des
Wassers erkennen.
Ist die Jacke nich noch ein bisschen zu groß für den kleinen Richard?
Richard entdeckt, dass der große Felsen (links) aussieht wie
ein Delphin. Und der hat sogar ein Auge.
Nach einer schön langen Pause geht es den gleichen Weg wieder zurück.
Erst zu Fuß durch den Wald,...
...dann wieder mit den Booten auf dem Wasser.
Kaum
sind wir mit den Booten unterwegs, entdecken wir eine Schildkröte. Nach
einer Weile
rutscht sie den Stein runter und verschwindet im Wasser.
Hier ist das Wasser noch sehr flach und ruhig.
Nach
ein paar Biegungen kommt uns plötzlich ein starker Wind entgegen und
wir bewegen uns auf einmal rückwärts. Zu zweit kämpfen wir gegen den
Wind und langsam aber sicher (mit einigen Ruhepausen, bei denen wir uns
am Schilf festhalten) kommen wir voran. Nach der nächsten Kurve ist
alles wieder vorbei und unsere Arme haben ein gutes Training erhalten.
Wir paddeln weiter bis zur Anlegestelle, an der wir uns die Boote
ausgeliehen haben und unser Auto steht. Auf Wilfried müssen wir eine
ganze Weile warten, schließlich muss er ganz alleine gegen den Wind
ankämpfen.
Aber dann geht es weiter. Wir fahren durch Sedgefield hindurch, wo ich
schonmal Urlaub gemacht habe (und
noch öfters machen werde),
da Erich's Familie dort ein Grundstück besitzt. Unser Ziel für heute
ist Knysna, wo wir uns dann ein sehr schönes Gästehaus als Unterkunft
suchen.